Qualifizierung

Die Arbeitstelle Gottesdienst bietet liturgische Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung vor allem für ehrenamtlich Mitarbeitende im Arbeitsfeld Gottesdienst an, namentlich für Presbyterien, Prädikantinnen und Prädikanten, Lektorinnen und Lektoren.

An der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern, Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern wirkt die Arbeitsstelle in Kooperation mit anderen Einrichtungen, insbesondere dem Gemeinsamen Pastoralkolleg, mit.

Die Schulungsveranstaltungen finden in der Regel nach individueller Absprache vor Ort statt.

 

Auf Besuch in Ihrem Gottesdienst

Sie arbeiten als Presbyterium und Pfarrerinnen bzw. Pfarrer gemeinsam an der Qualitätsentwicklung Ihrer Gottesdienste? Die Arbeitsstelle Gottesdienst bietet an, nach einem Vorgespräch einen Gottesdienst (oder auch mehrere) in Ihrer Gemeinde mitzuerleben und Ihnen ein kriteriengeleitetes Feedback zu geben, das Sie zum weiteren Ausbau Ihrer Stärken ermutigen und bei der Entdeckung und Nutzung von Entwicklungspotenzialen unterstützen soll.

Gottesdienstcoaching

„Das war ein schöner Gottesdienst“ – „Danke für die Predigt“: Solche gut gemeinten Äußerungen zu Gottesdiensten kennen alle Pfarrerinnen und Pfarrer, Prädikantinnen und Prädikanten. Dennoch steht die aufwändige Vorbereitung eines Gottesdienstes oft im Gegensatz zu solch knappen Rückmeldungen. Gottesdienstcoaching bietet mehr Möglichkeiten zur Vergewisserung von Stärken, aber auch Ansätze zu Veränderungen. Es ist eine besondere Form der kollegialen Beratung, bei der Liturginnen und Liturgen in der ihren je eigenen Persönlichkeiten und theologischen Ausrichtungen in ihrer/seiner Rolle gestärkt werden. Dabei geht es weniger um theoretische Klärungen, sondern um die nachhaltige Bearbeitung mit Hilfe von Übungen und Praxiserprobung. Die Schwerpunkte des jeweiligen Coachings werden in einem Kontrakt vereinbart.

Visitation von Gottesdiensten – ein Workshop für Kreissynodalvorstände

Zu den zentralen Aufgaben einer synodalen Visitation gehören der Besuch und die Beurteilung von Gottesdiensten und des gottesdienstlichen Lebens der Kirchengemeinde. Doch an welchen Kriterien orientieren sich die gottesdienstliche Wahrnehmung und Einschätzung? Dieser Workshop für KSVs will dazu beitragen, dass die gottesdienstliche Visitation und ihre Auswertung auf einer möglichst soliden Grundlage erfolgen.

Gestaltung der Abendmahlsfeier

Das Heilige Abendmahl wird heute in den Gottesdiensten häufiger und freudiger gefeiert als früher. Doch nicht immer entspricht die praktische Gestalt der Abendmahlsfeiern ihrem geistlichen Gehalt. Die Arbeitsstelle Gottesdienst bietet Presbyterien, Gottesdienstausschüssen und Gottesdienstvorbereitungsgruppen an, in einer für sie passenden Veranstaltungsform (Seminar, Workshop, Wochenende) die wesentlichen
Gestaltungsfragen der Abendmahlsfeier zu überdenken und die praktische Umsetzung zu üben.

Grundkurs Liturgie

„Der Gottesdienst wird unter der Verantwortung und Beteiligung der ganzen Gemeinde gefeiert.“ Das erste der sieben für das Verstehen und Gestalten des Gottesdienstes maßgeblichen Kriterien des Evangelischen Gottesdienstbuches ist das grundlegende – und das anspruchsvollste. Seine Verwirklichung setzt elementare liturgische Bildung voraus – namentlich des Presbyteriums, das nach der Kirchenordnung die Verantwortung für das gottesdienstliche Leben in der Kirchengemeinde trägt. Liturgische Bildung erwächst vor allem aus der gottesdienstlichen Praxis, hat aber auch ihre Theorie- und ihre Lern-Dimension. Die Arbeitsstelle Gottesdienst bietet Presbyterien und Gottesdienstausschüssen liturgische Grundkurse
an, die auf den Bedarf der jeweiligen Kirchengemeinde zugeschnitten werden.

Lesen im Gottesdienst

Gott will zu Wort kommen. Das geschieht elementar in den Schriftlesungen im Gottesdienst. Häufig tun ehrenamtlich Mitarbeitende diesen Dienst: Lektorinnen und Lektoren, Presbyterinnen und Presbyter, Mitarbeitende aus Gottesdienstvorbereitungskreisen. Doch gekonnt zu lesen will gelernt sein und sollte geübt werden. Bewährt haben sich Theorie-Praxis-Seminare vor Ort mit ca. acht bis zwölf Teilnehmenden.

Umbaustelle Gottesdienst

Eine Pfarrstelle wird nicht wiederbesetzt, eine Gottesdienststätte muss geschlossen werden – solche Ereignisse greifen tief in das Leben einer Kirchengemeinde ein und betreffen speziell das gottesdienstliche Leben. Aber auch ohne solche Anlässe kann sich das Gefühl einstellen: Die Gestaltung der Gottesdienste – Zeiten und Orte, Anzahl und Formen – muss sich ändern. Die Arbeitsstelle Gottesdienst begleitet Presbyterien
und Gottesdienstausschüsse in Analyse- und Beratungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen auf der „Umbaustelle Gottesdienst“.

Gottesdienstplanung in der Region

Gottesdienste sollen nach agendarischer Ordnung, aber auch in alternativen Formaten gestaltet werden. Bei der Entwicklung eines vielfältigen Angebots können sich benachbarte, in einer Region oder im ganzen Kirchenkreis verbundene Kirchengemeinden zusammentun. Denn jeder kann etwas, niemand kann alles. Übergemeindliche Gottesdienstplanung und gottesdienstliche Profilentwicklung sind eine spannende Herausforderung: Wie könnten sie aussehen?

„Wir haben da eine Frage …!“

Das Problem, das Sie in Ihrer Gemeinde oder in Ihrem Dienst beschäftigt, taucht in der obigen Liste nicht auf? Dann wenden Sie sich an uns: Gerne beantworten wir Ihre Fragen! Und bei Bedarf und Interesse finden wir auch den besten Weg und das passende Format, wie ein bestimmtes Thema – mit oder ohne Unterstützung unserer Arbeitsstelle – in Ihrer Gemeinde, Ihrem Gremium oder Ihrer Einrichtung angegangen werden kann.